Indikationen für die IPT


Die Insulin-potenzierte Therapie kann aufgrund ihrer Wirkungsweise bei vielen Erkrankungen angewandt werden. Auch wenn sie heutzutage vor allem bezüglich ihrer sanften Verlaufsform und als nahezu nebenwirkungsfreie Methodik in der Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt wird, sind ihre Einsatzgebiete doch weitaus größer. Die nachfolgende Liste gibt Ihnen eine allgemeine Übersicht jener Indikationen, die bisher mit der IPT als zentrale oder additive Behandlungsmethode therapiert wurden. Bitte beachten Sie jedoch hierzu auch unsere Hinweise zum Heilmittelwerbegesetz.

Indikationen:


Krebserkrankungen

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Wir kennen heutzutage über 100 Krebsarten bzw. Erkrankungen, die unter dem Sammelbegriff Krebs geführt werden. Auf kaum einem anderen medizinischen Feld wird seit Jahrzehnten so umfangreich und kostenintensiv - und doch auch sehr einseitig - geforscht wie in der Diagnose und Behandlung von Krebs.

Viele Indizien in der Krebsforschung deuten auf infektiöse bzw. parasitäre Ursachen hin. Es ist mittlerweile erwiesen, dass Krebs (auch) durch Defekte der Mitochondrien, also der zelleigenen „Kraftwerke“, entsteht. Denn gerade bei Krebs-Patienten werden sehr häufig Schwermetallbelastungen, Defizite an Spurenelementen, Aminosäuren und Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln festgestellt. All dies und vieles mehr kann untersucht werden. Auch findet man häufig eine Vielzahl an Infektionen, mit denen sich der Betroffene – oft, ohne dass er es bemerkt hätte – auseinander gesetzt hat. Analoge Befunde findet man bei AIDS-Patienten, allerdings mit anderer Gewichtung. Diese diagnostischen Ergebnisse bieten so eine Basis für ein möglichst kausales Behandlungskonzept. Der andere Grundsatz heißt, die Behandlung möglichst schad- und nebenwirkungsfrei zu halten. Die IPT entspricht diesem Grundsatz.

Borreliosen

Die Borreliose wurde erstmals 1975 im US-Bundesstaat Connecticut nach dem gehäuften Auftreten von Gelenksentzündungen beschrieben und ist bis zum heutigen Tage zum Teil nur schwer diagnostizier- und behandelbar. So geschieht es häufig, dass eine Borreliose erst Jahre nach der Infektion durch eine Zecke endlich als solche erkannt wird, nachdem zahlreiche andere Diagnosen gestellt worden waren und so wertvolle Zeit für eine effektive Therapie verstrichen ist. In Deutschland gibt es ein deutliches Nord-Süd-Gefälle bzgl. der Ansteckungs- bzw. Übertragungsgefahr der vom Holzbock übertragenen Bakterienstämme Borrelia burgdorferi, Borrelia sensu strictu, Borrelia garnii, Borrelia afzelii und Borellia spielmanii. So sind in den norddeutschen Bundesländern nur 6% bis 10% der Zecken mit Borrelien infiziert, im Süden jedoch liegen die Quoten bei bis zu 50%. Allerdings werden viele Zeckenstiche und damit mögliche Infektionen oft gar nicht bemerkt und es treten Krankheitserscheinungen auf, die anfangs niemand in Verbindung mit Zeckenstichen bringt.


Rheumatischer Formenkreis

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Über 400 Indikationen sind unter dem Sammelbegriff „Rheumatischer Formenkreis“ zusammen gefasst. Die zahlreichen Erkrankungsformen unterteilen sich je nach Ursache in vier große Hauptgruppen:
  • Degenerativ-rheumatische Erkrankungen, z. B. Arthrosen. Hier kommt es durch Abnutzung zu Verschleißerscheinungen an den Gelenken.
  • Rheumatoide Formen wie z.B. rheumatisches Fieber oder chronische Arthritis. Beide Erkrankungen sind Autoimmunerkrankungen, bei denen es zu Entzündungen der Gelenke mit Schmerzen, Schwellungen und Steifheit kommt.
  • Stoffwechselerkrankungen, die mit rheumatischen Beschwerden einher gehen. Beispiel: Gicht.
  • Weichteilrheumatismus, bei dem Muskeln, Bänder, Sehnen und Schleimbeutel schmerzhaft verändert sind, z.B. Fibromyalgie.

Autoimmunerkrankungen

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Eine Immunschwäche ist von einer verminderten Reaktionsbereitschaft des Immunsystems gekennzeichnet. Eine Autoimmunerkrankung zielt in eine kontraproduktive Richtung des Immunsystems: Der Körper ist sensibilisiert und richtet sich gegen körpereigene antigene Substanzen, also gegen sich selbst. Die Ursachen dafür sind kaum bekannt. Die schulmedizinische Diagnose wird durch den Nachweis von Auto-Antikörpern erbracht, eine zielführende Therapie im Rahmen der Schulmedizin konnte bis dato nicht entwickelt werden.

Eine Autoimmunreaktion kann zur Schädigung von Organen bzw. des gesamten Organismus führen. Einige wenige Beispiele für Autoimmunerkrankungen sind:
  • Hashimoto (Schilddrüsenerkrankung)
  • Lupus Erythematodes
  • Colitis Ulcerosa
  • Multiple Sklerose
Die IPT kann analog zu ihrer Funktions- und Wirkungsweise dementsprechend kausal bei o. g. Erkrankungen eingesetzt werden.

Da jedoch jede Erkrankung von individueller Historie begleitet und speziellen Parametern besetzt ist, ist eine spezielle Diagnose notwendig. Diese sollte nur von speziell ausgebildeten Ärzten vorgenommen werden.

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Die Insulin-potenzierte Therapie
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Die Entwicklung der IPT
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Indikationen für die IPT
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Behandlungsverlauf
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